Radtour nach Dülken

Wie es scheint, nimmt unser schönes Sommerwetter gar kein Ende. Die Zeit der extremen Trockenheit ist zum Glück vorbei, doch die Sonne scheint noch immer jeden Tag und beschert uns Temperaturen, die im Tagesverlauf durchaus noch 25 Grad Celsius erreichen. Dennoch, morgens ist es schon ziemlich frisch und es war ein Fleece unter der winddichten Jacke angesagt, als ich mich diesmal allein Richtung Trabrennbahn, unserem vereinbarten Treffpunkt, aufmachte.

Im Bresgespark war eine derart tolle Lichtstimmung, dass ich einmal kurz für ein Bild anhalten musste, um diese Stimmung festzuhalten. Später wird es erfahrungsgemäß immer schwieriger mit dem Fotografieren. Denn so richtig anhalten will während der Tour eigentlich niemand und ich habe immer meine Mühe, einige schöne Bilder in den Kasten zu kriegen. Nun, Nr. 1 ist jetzt drin. Und weil ich es auch mal einfacher haben wollte, nur im iPhone und nicht wie sonst in meiner Olympus.

Pünktlich um 10:45 waren wir dann alle an der Niersbrücke bei der Trabrennbahn angekommen. Auf dem Weg dorthin schloss ich in Höhe Myllendonk auf Karl und Siggi auf, die ich auf der Anreise traf. - Kurz vor Abfahrt von der Trabrennbahn gesellte sich noch Peter mit einem Freund hinzu, die uns aber nicht begleiteten, denn deren Ziel war heute Lobberich.

 

Das Schöne am Radeln ist nicht nur das Fahrradfahren selbst und die herrlichen Landschaftseindrücke. Nein, auch die interessanten Gespräche sind das Salz in der Suppe. Und wenn man wie ich sich zu sehr in ein Gespräch vertieft ist schnell die Suppe versalzen, d.h. bei uns Radlern: verfahren. Statt schon sofort bei Nellen und Quack in die Donk abzubiegen, radelten wir munter tratschend weiter. Ich bemerkte das zwar, dachte aber, mit etwas später nach links abzubiegen wieder auf die Route zu kommen. Aber das war nichts, denn dafür waren wir schon zu weit abgekommen.

 

Am Vereinsheim St. Konrad mit seiner kleinen Kapelle machten wir Pause und korrigierten danach den Fahrfehler. Über den Beckersweg ging es zurück um in Ummer wieder unsere Strecke zu erreichen. Wunderbar. Danach über die mit einem Elektrofahrrad genüsslich zu befahrende Brücke in Helenabrunn und von dort über die Wolfskull bis zum Bauernhof am Omperter Weg. Hier wollte der liebe Karl unbedingt links abbiegen und vertraute lautstark meinem Navi nicht mehr. Ein kleiner Blick auf die Karte hätte seine jahrzehntelangen Erfahrungen dahin erweitern können, das 200 Meter rechts auch noch ein Weg in die von uns allen gewünschte Richtung führt.

 

Über sonnenbeschienene Felder erreichten wir Dülken mit einer riesigen Baustelle in der Innenstadt auf dem Marktplatz. Hier wurden umfangreiche Pflasterarbeiten ausgeführt. Mit ein paar Schlenkern Umweg erreichten wir dann das Restaurant Dammer.

Es war so angenehm, dass wir uns für einen Platz im Freien entschieden und die einfachen, aber sehr leckeren Speisen genossen. Süß oder Deftig war angesagt. Die eine Hälfte entschied sich für "elende Schweinchen" mit Früchten und einer sensationellen Sauce die andere Hälfte für Dicke Bohnen mit Speck oder Bratwurst. Und dann ging es auch schon nach Hause ohne die Narrenmühle zu vergessen, die immer für einen Fotostop herhalten muss.

Ausklingen ließen wir die schöne Fahrt im Eiscafe in Venn, wo unsere Gruppe sich noch durch netten Damenbesuch erweiterte und dann schließlich auch auflöste. Für mich allein ging es dann wieder zurück nach Giesenkirchen.

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Strecke als GPX-Datei
Dülken 2016_12.gpx
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