Fahrt zum Duisburger Hafen

Vom Start in Meerbusch Langst geht es den Rhein hinab bis Duisburg und von dort die andere Rheinseite zurück. 61 km interessante Strecke mit vielen Eindrücken.

 

Ja lange hat es hier keinen Fahrtbericht mehr gegeben. Eine Schaffenspause musste auch mal sein. Heute habe ich aber wieder Lust etwas zu schreiben. Urlaubszeit ist und deshalb gab es von der schoener-radeln Truppe heute eigentlich nur Absagen. Doch wir hatten mit Doris und Erich heute neue Gäste dabei und erlebten mit ihnen eine sehr abwechslungsreiche Fahrt.

 

Vom Parkplatz am Hotel Vier Jahreszeiten in Meerbusch Langst (für das Navi die Straße zur Rheinfähre eingeben) starteten wir nach dem Abladen der Fahrräder um 10:30 erst Riin chtung Krefeld Uerdingen. Erst schön auf dem Rheindamm, später auch an vielen Industriebetrieben ging es vorbei. Die Strecke war teilweise idyllisch, teilweise aber auch stark industriell geprägt. Aber das war ja auch heute Ziel der Reiseplanung gewesen. Ich wollte mal den Teil von Nordrhein-Westfalen sehen, an dem besonders viel Industrie angesiedelt ist. Und wir kamen auf unsere Kosten. Es war wirklich eindrucksvoll. Überraschend dann auch die grünen Oasen, die immer wieder auftauchen und der herrliche Biergarten vor der Duisburger Rheinbrücke, an dem wir mit Bolten Alt und Fischbrötchen wieder Kraft auftankten.

 

Es folgte Duisburg. Ja diese Stadt ist wie sie ist, bzw. wie sie geworden ist. Hafen, Industrie und unglaublich viele Zuwanderer. Orientalische Musik aus den offenen Fenstern, sehr junge schon stark verschleierte und schrill bunt gekleidete Mädchen sowie eine etwas eigentümliche Atmosphäre, die einem beim Durchfahren schon fast in die Stimmung eines Auslandsurlaubs brachte. Es folgte danach eine sich hinziehend lange Strecke durch etwas weniger sehenswerte Teile der Stadt bis wir am Tiger & Turtle Magic Mountain anlangten. Ein Kunstwerk, angelegt als begehbare Achterbahn. Direkt danach das Thyssen-Krupp Walzwerk, ebenfalls sehr eindrucksvoll.

 

Danach wurde es dann erst ländlich, dann mit Wittlaer mondän und mit dem Biergarten in Kaiserswerth erholsam. Hier genossen wir vor der Überfahrt mit der Fähre ein letztes Eis und dann ging es nach einem erfüllten Tag voller Eindrücke wieder nach Hause.