Radtour nach Zons von Düsseldorf-Hamm

Nach Zons sollte es heute gehen und in Düsseldorf-Hamm vom Nikolaus Faber Platz starten.

 

So ging das anfängliche Dilemma los. Nach dem ersten Hinweis, dass ein älteres Navi den Nikolaus-Faber-Platz nicht kennt, hatte ich empfohlen nach Hamm über die Fährstraße einzufahren und diese wirklich bis zum Ende durchzufahren. Dann ist rechts der Nikolaus-Faber-Platz. Da man von der Corneliusstraße nicht links abbiegen durfte, war meine Empfehlung, einfach bei Mister Wash hineinzufahren und dahinter heraus wieder auf die Fährstraße (dreimal rechts abbiegen ersetzt einmal links abbiegen). Wäre ganz einfach gewesen. Das  Bild mit der Wendelstreppe steht deshalb stellvertretend für die Runden, die unser Günter in Hamm drehte. - Was auch immer es war, zu guter Letzt war es ein Müllauto, dass den Günter nicht durchlies und das uns dann noch bis auf besagtem Platz, der zu allem Überfluss auch nur für Anlieger reserviert ist, verfolgte. Nachdem ich mit dem Fahrrad Günter gefunden und ermutigt hatte in den kleinen Anliegerweg (so endet die Fährstraße) hineinzufahren, fanden dann alle zusammen.

 

Aber dann konnte es bei schönem Sonnenschein endlich losgehen. Und es war wirklich ein ganz toller Weg mit vielen Eindrücken. Angefangen von den vornehmen Häusern reicherer Leute in Düsseldorf, schönen Uferwegen ging es erst nach Schloss Mickeln, heute ein Gästehaus der Universität. Sieht aber eher nicht für Studenten gemacht aus. In Holthausen mussten wir dann den Rhein etwas verlassen und bekamen auch etwas Industrie geboten. Aber schon bald ging es wieder idyllisch weiter. Mit dem Schloss Benrath kam dann ein echtes Highlight, das zum Verweilen einlud. Aber hier entschied sich die Sonne bereits auf Rückzug. Die danach folgende umwerfend schöne Uferlandschaft des Rheins mussten wir dann bei bedecktem Himmel genießen. Kurz vor Zons, bei Erreichen der Rheinfähre schlug das Wetter dann um. Wir erreichten unser Lokal zum Mittag zwar noch trocken, aber dann ging es auch schon los. Wind und Regen waren jetzt angesagt und der sollte uns mit kleinen Unterbrechungen auf der Rückfahrt begleiten. - Unser Weg führte am Norfbach vorbei und durch die vielen Bäume waren wir gut geschützt. Aber auf der folgenden Karte ist auch eine Alternative zu sehen, die am Rhein entlang führt. Vielleicht nehmen wir diese Route beim nächsten Mal.

 

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